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In diesem Teil möchte ich genauer auf weitere Probleme mit dem Faserverlauf eingehen.
Im ersten Teil haben wir gelernt:
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| Auch wenn man entlang der Fasern schneidet kann es passieren, dass die Schnitte ausbrechen. Die Pfeile zeigen die Richtung an
aus der der Schnitt gestartet ist. An Ende ist der Schnitt mehr oder weniger ausgerissen. Dieses Phänomen entsteht durch das
herabdrücken des Hefts damit das Eisen wieder aus dem Holz kommt. Hier wurde Holz mit fast liegenden Jahrringen verwendet (ein Seitenbrett). Die Schneide schiebt sich zwischen die Fasern und zerreißt diese bevor geschnitten wird. Um das zu umgehen nutzt man Holz mit stehenden Jahrringen aus der Mitte des Stamms. Die sg. Mittelbretter sind nicht oft zu bekommen (es gibt nur eins pro Stamm), muss man lernen, durch geeignete Schnitttechnik, diese Ausrisse minimieren. So beendet man den Schnitt kurz vor dem gewollten Ende und schneidet von der Gegenseite auf den ersten Schnitt zu. |
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| Beim schneiden quer zur Faser tritt diese Problem kaum auf. Es ist ein fast einwandfreier Schnitt. Im oberen Teil sehen sie leichte Ausrisse. Auch hier kann man den Schnitt vor dem Ende stoppen und von der Gegenseite vollenden. |
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| Bei Schnitten schräg zur Faser gibts ein neues Problem. Wenn Sie genau hinschauen sehen Sie, dass der Schnitt immer auf einer Seite
unsauber bzw. fransig wird. Schnitt 3 auf der linken Seite und Schnitt 4 auf der rechten Seite. Mit Ihrem bisherigen Wissen sollten Sie
jetzt erkennen warum das so ist. Richtig! das Eisen schneidet z.B. bei Schnitt 3 linke Seite gegen und rechts mit der Faser. Bei Schnitt 4 ist es umgekehrt. Um beide Seiten sauber zu bekommen schneidet man einfach aus der Gegenrichtung vorsichtig und ohne grosse Spanabnahme durch den ersten Schnitt (Schnitt 5). |
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| Gleiche Schwierigkeiten bekommen Sie beim Schneiden von runden Schnitten nur wechselt hier die Faserrichtung zweimal. Bei Schnitt 6 ist zuerst die Aussen und dann die Innere Seite betroffen. Schnitt 7 umgekehrt. Die Pfeile zeigen wieder die Schnittrichtung an. Schnitt 8 ist wieder aus beiden Richtungen geschnitten, der erste Schnitt legt die Form an, der zweite schneidet in Gegenrichtung sauber. Aus welcher Richtung Sie zuerst schneiden ist egal. Wichtig ist nur, dass der zweite Schnitt nur ganz wenig Holz abnimmt. |
Eigentlich sollten mit diesen Informationen jetzt fast jedem Faserverlauf ein Schnippchen schlagen und immer saubere Schnitte erreichen.
Wichtig sind aber auch noch folgende Tipps:
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| Wenn Sie mit einem Balleisen Stich 1 versuchen flach ins Holz zu schnitzen, sollten Sie das besser lassen. Das Eisen wird sich sofort eingraben und das Holz an den Kanten zerreissen. |
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| Mit Eisen ab Stich 2 sind Sie in der Lage flach ins Holz zu schneiden. Sie müssen aber darauf achten, das sich die Ecken des Eisen über der Holzoberfläche befinden. Sonst sieht es so aus wie im nächsten Bild. |
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